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VIRTUELLER AUSSTELLUNGSBESUCH IM WÄLDERHAUS

Kunst #3
„Die Ausstellung ist geprägt durch einen vielfältigen Mix aus universellen  Techniken  und  Stilrichtungen, die alle Bezug  nehmen auf  die  17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung. Im Zuge der Diskussion über die Systemrelevanz von Berufen verdeutlicht KNOTENPUNKTE einmal mehr,  welchen Beitrag Kunst in transformierenden Krisen für die Gesellschaft leistet.“
Caroline Bartels, Organisatorin des Projektes
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PROJEKT KNOTENPUNKTE
14 WERKE UND GESPRÄCHE

KUNST #1
Geschlossene Museen, leere Konzertsäle, besucherlose Galerien und Theater: RENN.nord-Hamburg fragte angesichts der schwierigen Situation für Künstlerinnen und Künstler während der Corona-Pandemie nach: Was bedeutet die Kunst für unsere Gesellschaft? Wo ist ihr Stellenwert, ihre Aufgabe innerhalb von Krisen? Das Projekt KNOTENPUNKTE – Werke und Gespräche über die transformierende Wirkung der Kunst nimmt in einer Zeit, die geprägt ist durch Isolation und Auftragseinbrüche, diese Fragestellungen unter die Lupe und sprach mit 14 Künstlerinnen und Künstlern. Ihre Aussagen und Werke werden in einer gemeinschaftlichen Ausstellung im WÄLDERHAUS in Hamburg sowie in einem Magazin (verfügbar in Print und Online) die These belegen: Kunst ist eine der tragendenden Säulen für eine nachhaltigen Entwicklung.
Zum Magazin: kurzelinks.de/knotenpunktemagazin
Bildmotiv: Atelier von Robert Richter in Dresden mit dem Kunstwerk Broken Town
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EIN DUETT AUS MALEREI UND MUSIK
ROMMY GONZÁLEZ IM PORTRÄT

KUNST #2
Eigene Kanäle öffnen, Grenzen im Kopf verschieben und die Einschränkungen der Pandemie als Anlass für Innovation und Veränderung sehen. Das sind die Triebfedern hinter dem Gemeinschaftswerk von Rommy González und Marcos Meza. Mit Affluents haben sie ein Diptychon geschaffen, das unter anderem Afrika und die Antarktis abbildet. Es ist ein fortlaufend wachsendes, intermediales Werk, das Kunst und Wissenschaft erfahrbar macht und gleichzeitig den Fokus auf die aktuelle Umweltkrise und Ressourcenknappheit lenkt.
Kunstausstellungen sind für die Künstlerin elementare Bestandteile der Gesellschaft. Unter den Pandemie-Einschränkungen sind sie jedoch in gewohnter Form schwer durchführbar und verlieren an Wirkungskraft. Kunst soll neue Wege finden, um Informationen zu verbreiten und Menschen zu berühren, sagt Rommy González. Sie sieht in der Technisierung und Digitalisierung große Potentiale, die es zu nutzen gilt, und für die Gesellschaft und Politik sich daher öffnen sollten.
„In der Kunst gibt es kein ‚richtig‘ oder ‚falsch‘. Sie ist für alle da und jeder darf seine eigene Resonanz fühlen, im Gegensatz zur Wissenschaft, die nur verstanden werden will.“
Rommy González
Über die Künstlerin
Die in Berlin lebende chilenische Künstlerin Rommy González kartografiert in ihren Bildern Erdteile von oben – ähnlich einer Landkarte. Ihre Werke werden durch Kompositionen des chilenischen Pianisten und Musikproduzenten Marcos Meza untermalt und ergänzt. Dadurch erhalten sie eine ganz besondere Aura, Atmosphäre und Bedeutung.