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NEUE WERKZEUGE, UM MIT WANDEL UMZUGEHEN
ANTON MIKOLEIT & TERESA INCLÁN IM PORTRÄT

BILDUNG #5
“Zu Anfang der Pandemie wurden fast alle unsere Veranstaltungen und Workshops abgesagt. Da ist viel Zeit frei geworden, für Gartenarbeit, für Entschleunigung und für unsere eigene Weiterbildung. Die finanziellen Einbußen waren schon eine Belastung. Wir haben viel unbezahlte Arbeit geleistet, in neue Konzepte investiert, in Netzwerkarbeit und uns auch viel ehrenamtlich engagiert für die Thinkfarm. Wir haben uns relativ schnell auf Online-Formate eingestellt und anderen geholfen, ihre Bildungsveranstaltungen in den virtuellen Raum zu übertragen. Wir haben gelernt, technischen Herausforderungen mit Ruhe, Gelassenheit, Leichtigkeit und Flexibilität zu begegnen.”
“Die Pandemie hat uns verdeutlich, dass wir eine lernende Gesellschaft sind. Wir befinden uns alle in einem ständigen Veränderungsprozess. Man sollte nachspüren, wo Widerstände in einem auftauchen und warum. Wir Menschen brauchen Fertigkeiten, um gut mit Wandel umzugehen. Und die können wir lernen. Deshalb ist für uns die Pandemie auch eine große Lernchance.”
Anton Mikoleit & Teresa Inclán von minc
Über minc
Hinter minc stehen Anton Mikoleit und Teresa Inclán Garcia. Mit einem Fokus auf Themen der nachhaltigen Entwicklung sind Sie als Facilitator*innen, Moderator*innen, Trainer*innen und Berater*innen tätig.
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Testbeitrag

KUNST #2
Eigene Kanäle öffnen, Grenzen im Kopf verschieben und die Einschränkungen der Pandemie als Anlass für Innovation und Veränderung sehen. Das sind die Triebfedern hinter dem Gemeinschaftswerk von Rommy González und Marcos Meza. Mit Affluents haben sie ein Diptychon geschaffen, das unter anderem Afrika und die Antarktis abbildet. Es ist ein fortlaufend wachsendes, intermediales Werk, das Kunst und Wissenschaft erfahrbar macht und gleichzeitig den Fokus auf die aktuelle Umweltkrise und Ressourcenknappheit lenkt.
Kunstausstellungen sind für die Künstlerin elementare Bestandteile der Gesellschaft. Unter den Pandemie-Einschränkungen sind sie jedoch in gewohnter Form schwer durchführbar und verlieren an Wirkungskraft. Kunst soll neue Wege finden, um Informationen zu verbreiten und Menschen zu berühren, sagt Rommy González. Sie sieht in der Technisierung und Digitalisierung große Potentiale, die es zu nutzen gilt, und für die Gesellschaft und Politik sich daher öffnen sollten.
„In der Kunst gibt es kein ‚richtig‘ oder ‚falsch‘. Sie ist für alle da und jeder darf seine eigene Resonanz fühlen, im Gegensatz zur Wissenschaft, die nur verstanden werden will.“
Rommy González
Über die Künstlerin
Die in Berlin lebende chilenische Künstlerin Rommy González kartografiert in ihren Bildern Erdteile von oben – ähnlich einer Landkarte. Ihre Werke werden durch Kompositionen des chilenischen Pianisten und Musikproduzenten Marcos Meza untermalt und ergänzt. Dadurch erhalten sie eine ganz besondere Aura, Atmosphäre und Bedeutung.